Over Sixty Brainpool
Was wollen wir von den 60 bis 90 Jährigen lernen? Die Frage alleine strahlt Ignoranz aus! Besser die Frage: Müssen wir wirklich alles von Neuem Lernen? Wie müsste denn Erfahrungstransfer zwischen den Generationen organisiert sein?
Wenn sogenannte “Alte” auf “Junge” zutreten und diesen eine Abkürzung vorschlagen möchten, kommt das in den meisten Fällen zu Missverständnissen und in der Folge zur Verhärtung und Ablehnung. Alter und Erfahrung kann eben auch ungeduldig machen. Es ist ein Zeichen von Temprament, Leben und Engagement, wenn “Alte” ungeduldig werden beim Zuschauen eines gerade stattfindenden Unsinns. Die Alten haben das gleiche Privileg zur Intervention.
Vielleicht fängt die Organisation des Erfahrungstransfers mit dem ersten Schritt an! Vielleicht sollte die sogenannten Jungen fähig sein, die richtigen Fragen zu stellen, dann kämen sie notgedrungen irgendwann zu den “Alten”. Vielleicht sollten sich auch Alte und Junge gemeinsam auf den Weg machen, um die wesentlichen Fragen zu finden.
Das Zukunftslabor entwicklungschweiz will das Feld des generationenübergreifenden Erfahrungstransfer beackern, gemeinsam mit bestehenden und künftigen Organisationen. Wir laden Jung und Alt, Weiblich und Männlich ein, dem Zukunftslabor Hinweise zuzusenden, auf Angebote, bestehende Lösungen im In- und Ausland, auf Plattformen. Denn Zukunft hat Herkunft!
Zögern Sie nicht, die Adresse lautet info@entwicklungschweiz.ch
Unser Vorhaben “WEV60plus” – Wissen und Erfahrung mit 60plus vernetzen – ist gestartet. Es gibt aktuell rund 30 Interessenten, die sich als Unternehmer oder Experten einbringen wollen. Die Datenbank/Plattform ist als Prototyp bis Mitte Januar 2012 betreit. Dann können Experten ihre Kompetenzen und Firmen ihre Nachfragen eintragen. Es folgt über das System ein “Matchingprozess”, der die Angebote mit den Nachfragen optimiert. Wir organisieren bis Ende März 2012 einen Workshop und stellen das Konzept vor. Presse und Radio werden den Prozess medial begleiten.
Zukunft hat Herkunft Grundlagentext

